Die artenreiche, mehrjährige Saatgutmischung enthält 100 % Wildblumen, die möglichst viele, aber auch gleichzeitig spezialisierte Wildbienen-Arten als Nahrungsquelle dienen.
Zusammensetzung: Barbarakraut, Wiesen-Bärenklau, Färberkamille, Gewöhnliches Ferkelkraut, Skabiosen-Flockenblume, Wiesen-Flockenblume, Nesselblättrige Glockenblume, Rundblättrige Glockenblume, Scharfer Hahnenfuß, Hopfenklee, Echtes Johanniskraut, Echte Kamille, Klatschmohn, Kleinblütige Königskerze, Schwarze Königskerze, Kornblume, Herbst-Löwenzahn, Magerwiesen-Margerite, Wilde Möhre, Gewöhnlicher Natternkopf, Wiesen-Pippau, Rainfarn, Färber-Resede, Gelber Resede, Rotklee, Wiesensalbei, Gemeine Schafgarbe, Acker-Senf, Tauben-Skabiose, Spitzwegerich, Wegwarte, Wiesenkerbel, Wiesen-Schaumkraut, Acker-Witwenblume, Heil-Ziest
Die Saatgutmischung besteht überwiegend aus mehrjährigen Pflanzenarten, dies bedeutet, dass die meisten Pflanzen erst ab dem zweiten Standjahr zur Blüte gelangen.
Im ersten Standjahr blühen jedoch bei termingerechter Aussaat bereits die einjährigen Arten, wie Kornblume, Klatschmohn oder Ackersenf und zum Teil auch einige zwei- bis mehrjährige Arten, wie zB die Färberkamille.
Der volle Blühaspekt der Mischung zeigt sich jedoch erst ab dem zweiten Standjahr, wenn auch die zweijährigen und ausdauernden Pflanzen zur Blüte gelangen. Es ist also Geduld nötig!
Neben der Attraktivität der Pflanzenarten für Wildbienen wurde bei der Zusammenstellung der Mischung auch auf einen kontinuierlichen Blühaspekt über das Jahr von etwa Mai bis September geachtet. Dabei verändert sich das Aussehen der Fläche etwa alle zwei bis drei Wochen, da jeweils unterschiedliche Pflanzen das Blühbild dominieren.
Wuchshöhe: Die durchschnittliche Wuchshöhe beträgt normalerweise etwa 70-100 cm. Einzelpflanzen wie Königskerzen, Reseden oder Natternköpfe wachsen höher und setzen Akzente auf der Fläche. Je nach Wasserversorgung kann die Wuchshöhe abweichen.
Aussaathinweise: Die Samen werden im Spätsommer/Herbst (August bis Oktober) oder im Frühjahr (März bis Mai) oberflächlich aufgestreut und nur angewalzt oder angetreten. Bei Bewässerung kann von März bis Oktober angesät werden. Ideal ist ein nährstoffarmer Boden, auf eine Düngung sollte verzichtet werden. Der Boden muss frei von Vegetation und feinkrümmig gelockert sein.
Mehrjähriges Regio-Saatgut zur Förderung von Wildbienen aus dem Produktionsraum 2 Nordostdeutsches Tiefland (NO) mit den Ursprungsgebieten 3, 4, 22 und angrenzend mit den folgenden Bundesländern und Städten:
- Berlin
- Brandenburg z.B. mit Potsdam, Cottbus und Brandenburg an der Havel
- nördliches Sachsen-Anhalt zB mit Stendal, Dessau und Lutherstadt-Eisleben
- nördliches Sachsen zB mit Hoyerswerda, Riesa und Torgau
- Mecklenburg-Vorpommern mit Rostock, Schwerin, Greifswald, Neubrandenburg
- östliches Schleswig Holstein mit Flensburg, Kiel, Lübeck
Außerhalb der oben genannten Regionen sollte das Saatgut nur innerhalb von Ortschaften z.B. dem eigenen Garten und auf landwirtschaftlichen Flächen ausgebracht werden.